07.04.16

Evangelische Schulen kommen gut an

Die Evangelischen Schulen in Stuttgart verzeichnen weiterhin so viele Anmeldungen, dass sie nicht alle Schülerinnen und Schüler aufnehmen können.

Im Schuljahr 2016/17 wird die Evangelische Mörike-Realschule erstmals zwei Klassen aufnehmen und erreicht damit die angestrebte Zweizügigkeit. Auch für das Evangelische Mörike-Gymnasium lagen so viele Anmeldungen vor, dass die Schulleitung spontan vorschlug, im neuen Schuljahr drei Klassen zu bilden. Das ist nicht zuletzt deshalb möglich, weil die Sanierung in der Arminstraße in die letzte Runde geht und wieder mehr Klassenräume zur Verfügung stehen. "Auch 175 Jahre nach der Gründung als 'Privat-Lehranstalt für Töchter' entwickelt das Evangelische MÖRIKE sich konsequent weiter", stellt Schulleiterin Sonja Spohn fest. 

Erneut konnte das Evangelische Heidehof-Gymnasium nicht alle Anmeldungen berücksichtigen. "Wie in den vergangenen Jahren werden wir drei fünfte Klassen bilden", informiert Schulleiter Dr. Berthold Lannert, "mehr ist räumlich nicht möglich. Deshalb müssen wir leider einer Reihe von Familien absagen." Aufgrund der professionellen Schulentwicklungsarbeit bekam das Evangelische Heidehof-Gymnasium im Februar 2016 das Zertifikat des Instituts für Schulentwicklung und Evaluation in Nürnberg verliehen.

Schon Ende Januar wurden auch bei der Johannes Brenz Schule wieder deutlich mehr Kinder angemeldet, als sie in die acht altersgemischten Lerngruppen aufnehmen kann. Zu den Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die im Rahmen der Inklusion schon jetzt an der Grundschule mit Hort lernen, kann noch ein weiteres kommen. "Unsere fest angestellte Sonderpädagogin hat einfach nicht mehr Kapazität", bedauert Schulleiterin Ruth Lemaire, "aber wir sind dabei unser inklusives Angebot weiter zu entwickeln."